Lexikon

Eine Übersicht der Begriffe und Abkürzungen aus den verschiedenen Normen.

Qualitätsmanagement

 

4-M-Diagramm

Variante des Ishikawa-Diagramms zur Problemlösung mittels Ursachenerforschung.

8D

Problemlösungs- und Dokumentationsverfahren (8D-Report).

90/385/EWG Richtlinie

RL über aktive implantierbare medizinische Geräte.

93/42/EWG

Richtlinie des EU-Rates über Medizinprodukte, Forderung nach Qualitätssicherung.

93/43/EWG

Richtlinie über Lebensmittelhygiene, deutsche Umsetzung u.a. über LMHV.

98/79/EG Richtlinie

Diese EU Richtlinie beschreibt im Anhang konkrete Anforderungen an ein Qualitätsmanagement-System im Rahmen der Konformitätsbewertungsverfahren.

AA

Arbeitsanweisung (Dokumentation eines Arbeitsablaufes für einen bestimmten Arbeitsplatz oder Tätigkeit)

ABC-Analyse

Die ABC-Analyse ist ein dreigeteiltes Verfahren zur Priorisierung (A bis C)

Abnahmeprüfzeugnis

Auch Werksprüfzeugnisse bzw. Prüfbescheinigungen (z.B. nach DIN EN 10204).

Abweichung

Nicht-Übereinstimmung eines Ereignisses mit Forderungen z.B. der Norm ISO 9001.

Akkreditierung

Formelle Anerkennung der Kompetenz einer Organisation, spezifische Aufgaben wie z.B. Zertifizieren, Kalibrieren auszuführen.

Analyse

Aufgliederung eines Ganzen in seine Einzelteile und Untersuchung dieser Teile in ihrem gegenseitigen Verhältnis.

Annahmekriterien

Merkmale von zu beschaffenden Gütern, die bei der Wareneingangsprüfung festgestellt werden können

Annahme-Stichprobenanweisung

Sie legt bei zählenden Prüfungen den Umfang der Stichprobe und die maximale Anzahl von fehlerhaften Teilen in der Stichprobe fest

APQP

engl. "Advanced Product Quality Planning. Qualitätsvorausplanung und Kontrollplan in der Automobilindustrie nach QS-9000. Deckt die Schritte von der Produktentwicklung bis zur Serienfertigung ab.

AQAP

NATO Normenreihe

AQL

Annehmbare Qualitätsgrenzlage. Dies ist der maximale Anteil fehlerhafter Einheiten in der Stichprobe eines geprüften Loses als Prozentzahl ausgedrückt..

AQL -Zahl

Liegt der Fehleranteil in einem geprüften Lieferlos über der AQL-Zahl, so wird die gesamte Lieferung zurückgewiesen.

Arbeitsvorbereitung

Planung des Produktionsablaufes.

Assessor

Prüfer nach dem EFQM-Modell. Ein EFQM-Assessor bewertet ein Unternehmen gemäß den EFQM-Kriterien.

ATEX - Produktrichtlinie

Richtlinie 94/9/EG vom 23. März 1994 für Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen

Attribut-Prüfung

Abnahmeprüfung, bei der das Qualitätsmerkmal des geprüften Teils lediglich die Werte "gut" oder "schlecht" annehmen kann.

Audit

Methode zur Bewerten von Unternehmen durch Befragen, Beobachten, Einsichtnahme in Dokumente.

Auditarten

Man unterscheidet Systemaudit, Produktaudit und Prozeßaudit. Weiterhin gibt es Zertifikat-, Überwachungs- und Wiederholungsaudits.

Auditor

Person, die ein Audit durchführt.

Aufzeichnung

Dokument, was eine ausgeführte Tätigkeit oder erzielte Ergebnisse nachweist

Balanced Scorecard

Methode zur Unternehmenssteuerung mit folgenden Kriterien:
- Finanzen
- Kunden und Markt
- Interne Prozesse
- Lernen und Wachstum

Balkennetzplan

Er dient der grafischen Darstellung von Abläufen.

Beigestellte Produkte

Vom Auftraggeber zur Weiterverarbeitung oder Ergänzung beigestellt.

Benchmarking

Vergleich zwischen Unternehmen oder Unternehmensbereichen, auch branchenübergreifend, zur Ermittlung von Leistungskennzahlen.

Beschwerde

Chance zur Verbesserung durch einen unzufriedenen Kunden

Beschwerde-Management

System zur Kundenbindung durch Dokumentation und positives Eingehen auf Unzufriedenheitsäußerungen von Kunden.

Bewertung

Feststellung der Eigenschaften von Systemen und Systemteilen.

Betriebliches Vorschlagswesen

System zur Gewinnung, Belohnung und Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen von Mitarbeitern.

Binomiale Verteilung

Verteilung von zwei Merkmalen (ja/nein oder defekt/nicht defekt, 0/1).

Brainstorming

Kreative Methode der allgemeinen Datensammlung, die zur Identifizierung von Risiken, Ideen oder Problemlösungen verwendet werden kann, indem eine Gruppe von Teammitgliedern oder Fachexperten eingesetzt wird.

BS

British Standard

BSC

Siehe Balanced Scorecard

CA

Corrective Action, englisch für "Korrekturmaßnahme" z.B. nach Audits

CAQ

Computer Aided Quality Management. Sammelbegriff für käufliche EDV-Programme für die verschiedenen Bereiche des Qualitätsmanagements.

CAS-Nr.

engl., Chemical Abstracts Service-Nr. - international einheitliche Numerierung von Chemikalien dh. Reinstoffen.

CCP

critical control point, kritischer Kontrollpunkt bei einem HACCP-System für die Lebensmittel- und verwandte Industrie (s. HACCP)

CE-Zeichen

Zeichen auf Maschinen und anderen Produkten zur Konformitätserklärung mit den gültigen europäischen Normen und Regeln.

cmk

Aussage über die Maschinenfähigkeit eines Messmittels oder einer Maschine.

CP

Controll Point, sonstiger Kontrollpunkt (kein kritischer Kontrollpunkt) gemäß dem HACCP-Konzept für die Lebensmittel- und verwandte Industrie.

cp

Prozeßfähigkeitsindex (cp ist der Streuungsindex).

cpk

Mmacht eine Aussage über die Beherrschtheit eines Prozesses im Rahmen der statistischen Prozeßregelung (SPC).

Deming

Pionier und engagierter Förderer des Qualitätsmanagements in Japan in den 50er Jahren und in den USA in den 80er Jahren.

Deming-Kreis

auch PDCA-Zyklus genannt: Plan-Do-Check-Act = Planen - Tun - Prüfen - Handeln im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung.

Designlenkung

Entwicklungsplanung

De-Zertifizierung

Aberkennung des Zertifikats z.B. nach ISO 9001 durch den .

Diagramm

Zeichnerische Darstellung, Schaubild

DIN EN ISO

DIN-Norm, Europa-Norm und Norm der Internationalen Standardisierungs Organisation

DIN EN ISO 13485

siehe EN ISO 13485

DIN EN ISO 13485 : 2003

Qualitätsmanagementsystem für Medizinprodukte, enge Anlehnung an die DIN ES ISO 9001. Gilt für Hersteller und Vertriebsorganisationen von Medizinprodukten.

DMAIC

Regelkreis der six-sigma-Philosophie zur Prozeßverbesserung.
- Define (Definiere das Problem)
- Measure (Messe)
- Analyse (Analysiere)
- Improve (Verbessern)
- Control (Überwachen)

DmbA

Dokumente, die einer besonderen Archivierung unterliegen.

EFQM

Die "European Foundation for Quality Management" hat ein Modell für Business Excellence als internationales Zielsystem und Richtlinie erarbeitet.

Eichen

Prüfung einer Meßeinrichtung auf Übereinstimmung mit dem Eichgesetz mit dem Ziel des Verbraucherschutzes.

Eingangsprüfung

Annahmeprüfung an einem gelieferten Produkt.

Eingriffsgrenzen

obere und untere Grenze einer Qualitätsregelkarte bei Prüfungen nach SPC.

EinhV

Ausführungsverordnung zum Gesetz über Einheiten im Messwesen.

EN 45000 ff

Akkreditierungsnorm für Labors, weniger aufwendig als GLP-Zertifizierung

EN 729

Ein branchenspezifisches QM-System für Schweißfachbetriebe.

EN 91000

Zertifizierungsgrundlage für das QMS in der Luft- und Raumfahrtindustrie für Zulieferer von Airbus, Boing u.a.

EN ISO 13485

Spezielle Anforderungen für Unternehmen, die Medizinprodukte erzeugen.

Endprüfung

Letzte Qualitätsprüfung vor Übergabe an den Kunden

EQA

European Quality Award. Europäischer Qualitätspreis, der jährlich an Unternehmen vergeben wird.

Erstmusterprüfbericht

Erstmuster sind die ersten unter Serienbedingungen hergestellten Erzeugnisse.

Fähigkeitsuntersuchungen

Untersuchung der Maschinen- bzw. Prozessfähigkeit.

FBA

Fehlerbaumanalyse. Methode zur Ursachenanalyse für ein unerwünschtes Ereignis.

Fehler

Nichterfüllen einer Forderung, Nichtkonformität.

Fehlerkarte

Auch Qualitätsregelkarte (QRK) genannt. Hilfsmittel zur Prozeßüberwachung im Rahmen von SPC.

Fehlerort

Örtliche Lage eines Fehlers in der betrachteten Einheit z.B. einem Teil.

Fehlersammelkarte

Systematische Aufzeichnungen von Fehlern mit Hilfe von Strichlisten.

FIFO

first in - first out, engl. System der Lagerhaltung und in der Buchhaltung.

Fischgräten-Diagramm

Auch Ursache-Wirkungs- oder Ishikawa-Diagramm genannt. Eignet sich zur Suche nach Produktionsfehlern, Reklamation, Umsatzrückgängen bei einem bestimmten Produkt oder nach einem Unfall.

Flußdiagramm

auch Ablaufdiagramm oder Prozeßdiagramm. Stellt bildlich die Schritte eines Prozesses dar.

FMEA

Fehlermöglichkeits- und Einfluß-Analyse. Standardisierte Vorgehensweise zur Analyse und Vermeidung möglicher Fehler und Risiken im Vorhinein.

GLP

Good Laboratory Practice, Normenreihe für Labors, abgestimmt mit EU, OECD u.a.

GMP

Good Manufactoring Practice, nationale Regeln für die pharmazeutische und Lebensmittelindustrie angelehnt an WHO Guidelines

GOST R-Zertifizierung

Erforderlich für den Export von Maschinen, Anlagen, elektronitechnischen Produkten, Medizinprodukte, Lebensmittel, Spielzeuge etc. in die Russische Föderation.

HACCP

Hazard Analysis and Critical Control Points zu deutsch: Gefahrenanalyse an kritischen Kontrollpunkten. Ein Managementsystem für die Lebensmittelbranche und verwandete Industrien.

HACCP- kritische Kontrollpunkte

Kritischer Kontrollpunkt bei der Herstellung von Lebensmitteln, der bei fehlender Überwachung oder unzureichenden Korrekturmaßnahmen zu einem Gesundheitsrisiko der Verbraucher führen kann.

Handbuch

siehe QM-Handbuch

Histogramm

Ein Säulendiagramm, in dem gesammelte Daten zu Klassen zusammengefasst werden.

IMS

Integrierte Managementsysteme, bei denen Qualität-, Umwelt- und ggf. Arbeits- und Gesundheitsschutz in einer Verantwortung und einem Handbuch usw. zusammengefasst sind.

Ishikawa-Diagramm

Auch Fischgräten-Diagramm genannt.

ISO / TS 16949

Weltweite Norm seit Frühjahr 1999 zur Ergänzung der ISO 9001 für die Automobilindustrie.

ISO/TS 16949:2002

Branchenspezifisches QM - System für Automobilzulieferfirmen.

JIT

Just in time. Lieferung direkt ans Fließband.

Juran, Joseph

Weltweiter Pionier des Qualitätsmanagements

Justieren

Eingriff in das Meßinstrument zur Beseitigung einer systematischen Meßabweichung.

Kaizen

japanisch; ständige Verbesserung

Kalibrierung

Ermittlung der systematischen Messabweichung ohne Eingriff in das Messinstrument.

Kanban

japanisch: Schildchen; ein von Toyota entwickeltes System zur Regelung mehrstufiger Produktionssysteme. Dabei werden "Warenkörbe" und "Karten" verwendet.

Kennzahl

Mit einer oder mehrerer Kennzahlen wird oft das Projektgeschehen quantifiziert, dadurch kann eine objektive Projektbewertung vorgenommen werden.

Konformität

Erfüllung festgelegter Forderungen

Korrekturmaßnahme

Aktion zur Behebung von Fehlern

Kraftfeldanalyse

Methode zur Analyse von zukünftigen Aufgaben oder Themen.

Krisenplan

Anweisungen, die beim Eintreten eines vorher bekannten Ereignisses, das den Projekterfolg gefährdet, auszuführen sind.

Kriterien

Standards, Regeln oder Tests, die als Grundlage für ein Urteil oder eine Entscheidung dienen können.

Kritische Qualitätsmerkmale

Produktvorschriften, die einen Einfluss auf die sichere Funktion des Produkts haben.

Kundenzufriedenheit

Kundenzufriedenheit ist implizit das oberste Projektziel. Der (interne oder externe) Auftraggeber muss mit der erbrachten Leistung zufrieden sein.

KVP

Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß. Kleinere Verbesserungsschritte zur Optimierung des Gesamtsystems.

Lastenheft

Das Lastenheft wird vom Auftraggeber formuliert und dient meist als Grundlage zur Einholung von Angeboten.

Lieferantenaudit

Beurteilung der Qualitätsfähigkeit des Lieferanten mittels eines Audits durch Mitarbeiter des Kunden auf dem Gelände des Lieferanten.

Lieferantenauswahl

Prozess der Prüfung von Angeboten, der Auswahl unter potenziellen Verkäufern und der Aushandlung eines Vertrags mit einem Verkäufer.

Lieferantenrisiko

Die Wahrscheinlichkeit, daß ein geliefertes Los zurückgewiesen wird.

Liste der zugelassenen Lieferanten

Auflistung der für die Beschaffung genehmigten Lieferanten.

LMHV

Lebensmittelhygiene Verordnung, siehe auch HACCP. Sie gilt für das gewerbsmäßige Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von Lebensmitteln in Deutschland.

M7

s. Sieben Management-Werkzeuge

Magisches Dreieck des Marketing

Güter - Firma - Mitarbeiter

Management-Review

Bewertung des QM - Systems durch die oberste Leitung

Maschinenfähigkeit

Im Gegensatz zur Prozeßfähigkeit werden nur die maschinenbedingten Einflüsse auf den Fertigungsprozeß betrachtet.

Median

Der mittlere Wert in einer aufsteigend angeordneten Zahlenreihe

Merkmal

Eigenschaft

Meßbereich

Eigenschaft eines Meßgerätes, bei deren Übeschreitung es Schaden nehmen kann.

MFU

Maschinenfähigkeitsuntersuchung (Cm und Cmk-Wert).

Mind Map

Visualisierung von einem Strukturplan, durch ihre Form versucht sie dem menschlichen, assoziativen Denkprozess Rechnung zu tragen.

Mitarbeiterzufriedenheit

Ergebnis-Kriterium im Rahmen des EFQM-Modells.

Mitgeltende Unterlagen

Zusätzliche Dokumente im Zusammenhang mit einem QMH-Kapitel oder einer Verfahrensanweisung. Das können Checklisten, Musterformulare u.ä. sein.

Mittelwert

arithmetisches Mittel.

Modus

Maß für die Lage von Werten in einer Verteilung ähnlich wie Median und Mittelwert.

MPG

Medizinproduktegesetz

Nacharbeit

Tätigkeit, um eine defekte oder nicht vertragsmäßige Komponente entsprechend ihrer Anforderungen und Vorgaben zu ändern.

Nachweis

Eine durch Ermittlungsverfahren gewonnene Information, deren Richtigkeit nachweisbar ist.

nationales Normal

Bei einer Kalibrierung ist das Messgerät auf das jeweilige nationale Normal zurückzuführen.

Norm

Normen, Verordnungen, Standards und Richtlinien definieren und regeln einheitliche Begriffe, Verfahren und Systeme. Ziele von einheitlichen Definitionen sind:
- Missverständnisse in der Kommunikation vermeiden
- Qualität gewährleisten
- Kosten reduzieren
- Technologietransfer ermöglichen
- Unternehmensübergreifende und internationale Zusammenarbeit unterstützen

OEG

Obere Eingriffsgrenze im Rahmen des SPC.

Organigramm

Methode zur Beschreibung der wechselseitigen Beziehungen zwischen Personen.

Organisation

Eine Organisation ist eine Gruppe von Personen, die zu einem bestimmten Zweck organisiert ist.

Pareto-Analyse

Säulendiagramm, das helfen soll, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

Pareto-Prinzip

Meistens werden 80 % der Probleme durch 20 % der Ursachen erzeugt.

Pflichtenheft

Übertragung der Anforderungen aus dem Lastenheft des Kunden mit Ergänzung der internen Anforderungen des Auftragnehmers.

PFU

Prozeßfähigkeitsuntersuchung (Cp- und Cpk-Wert)

Poisson Verteilung

Dient der Beschreibung von Ereignissen in einer Betrachtungseinheit..

Poka-yoke

poka, japan. = Fehler, yoke, japan. = Vermeiden. Einrichtung zur Fehlervermeidung, meist technischer Natur.

PPAP

Beschreibung der Anforderungen an die Erstbemusterung.

PPF

Produktionsprozess- und Produktfreigabe ( VDA Band 2 "Sicherung der Qualität von Lieferungen").

PPF-Bericht

Löst alte Bezeichnung "Erstmusterprüfbericht" ab.

ppm

Gibt die Anzahl defekter Teile pro 1 Millionen produzierter, gelieferter oder angenommener Teile an.

Produkt

Weitere Ausdrücke für Produkte sind Material und Waren.

Produktaudit

Beurteilung der Qualitätsmerkmale eines Produktes.

Produktionsprozess- und Produktfreigabe

Bewertung der Prozesse der Lieferanten sowie Musterprüfung.

Prozess

Zentraler Begriff der ISO 9001:2000. Ein Ablauf, bei dem Eingaben in Ergebnisse umgewandelt werden.

Prozessaudit

Beurteilung der Qualitätsfähigkeit von bestimmten Abläufen oder von speziellen Produkten bzw. Produktgruppen und deren Prozesse.

Prozessfähigkeit

Nachweis der Fähigkeit des gesamten Mensch-Maschine-Material-Methode und Umwelt-Systems zur Einhaltung der geforderten Parameter.

Prozessfähigkeitsindices

Streuungsindex (cp-Wert) sowie Niveauindex (cpk-Wert) im Rahmen der statistischen Prozessregelung (SPR)

Prozesskostenrechnung

Kostenrechnung, in der die Prozesse abgebildet werden.

Prozesslandschaft

Bildliche Darstellung der Prozesse einer Organisation

Prozessorientierung

Ausrichtung des Managementsystems auf die Prozesse einer Organisation zur Erhöhung der Effizienz und damit zur Kostensenkung.

Prüfmittel

Mittel zum Prüfen von Qualitätsmerkmalen.

Prüfmittelüberwachung

Prüfmittel einschließlich der Software müssen instand gehalten und kalibriert und ggf. geeicht werden.

Prüfstatus

Kennzeichnung eines Produktes mit der Angaben wie "geprüft", "gesperrt" oder "freigegeben".

Q7

Sieben elementare Qualitätswerkzeuge überwiegend statistischer Natur. Dazu zählen Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte, Pareto- und Korrelationsdiagramm, Brainstorming und Ishikawa-Diagramm

QFD

Methodik zur kunden- und marktorientierten Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen.

QM

Qualitäts-Management

QMH

Qualitätsmanagement-Handbuch

QMS

Qualitätsmanagement-System z.B. nach ISO 9001:2000, GMP oder EFQM

Q-Politik

Qualitätspolitik (eines Unternehmens)

QRK

Qualitätsregelkarte

QS 9000

Norm der US - Autohersteller (Ford, GM und DC), vergleichbar den VDA-Normen, die in den VDA Bänden dargelegt werden.

QSV

Qualitätssicherungsvereibarung. Als Ergänzung zu Kaufverträgen und technischen Lieferbedingungen.

Qualitätsanweisungen

Oberbegriff für Arbeitsanweisung.

Qualitätsaufzeichnungen

Aufzeichnungen im Rahmen der Qualitätssicherung. Z.B. Messprotokolle, Auditberichte und Abweichungsberichte.

Qualitätsnachweise

Anderer Begriff für Qualitätsaufzeichnungen.

Qualitätspolitik

Umfassende Absichten und Zielsetzungen einer Organisation zur Qualität. Wird von der obersten Leitung erstellt bzw. genehmigt.

Qualitätsprogramm

Aufzählung von Maßnahmen, Verantwortlichkeiten, Budgets und Zeiträumen zur Umsetzung der Qualitätsziele

Qualitätssicherung nach ATEX

Anforderungen für Qualitätsmanagementsystem von Herstellern von Maschinen, Betriebsmitteln usw., die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden.

Qualitätsvorausplanung

siehe APQP

Quantifizieren

in Zahlen ausdrücken, mit Zahlen belegen

QVP

siehe Qualitätsvorausplanung

Ressourcen

Einsatzmittel ("Resource”), sind qualifizierte menschliche Ressourcen), Ausrüstung, Dienstleistungen, Lieferungen, Waren, Material, Budgetmittel oder sonstige Geldmittel.

Review

Bewertung.

RPZ

Risikoprioritätszahl, im Rahmen der FMEA.

Rückverfolgbarkeit

Eindeutige Identifizierung eines Produktes im Falle von Beschwerden oder Produkthaftung bis hin zu den Lieferanten .

Run

Sieben Werte in einer Hälfte des Qualitätsregelkarte.

Schnittstelle

Berührungspunkt zwischen zwei Organisationseinheiten.

Sieben Management-Werkzeuge

Auch seven tools oder M 7 genannt (siehe dort).

sigma (_)

griechischer Buchstabe. Abkürzung für Standardabweichung, welche ein Maß für die Streuung in einer Verteilung ist.

SIPOC

Methode der six-sigma - Philosophie: Eine Prozeßanalyse aus folgenden Elementen: Supplier (Lieferanten) - Input - Process - Output - Customer (Kunde).

six-sigma

Von Motorola als TQM - System in den 80er Jahren entwickelt. Zur Einführung ist ein Team mit genau definierten Rollen erforderlich.

skip lot

übersprungenes Los bei der Annahmestichprobenprüfung attrivutiver Merkmale bei guter und stabiler Qualitätslage. Bei den übersprungenen Losen wird lediglich eine Identitätsprüfung durchgeführt.

SPC

engl., statistical process controll, statistische Prozeßregelung mit Hilfe von Qualitätsregelkarten bei fähigen und beherrschten Prozessen

SQAS

Safety and Quality Assessment System - ein branchenspezifisches QM - System für Transportunternehmen für gefährliche Güter.

SQLO - Zertifizierung

Für den Export von Druckbehältern, Boilern und Sicherheitsarmaturen in die Volksrepublik China erforderliche Firmen- und Produktzertifizierung.

Stichprobenanweisung

macht eine Aussage über den Stichprobenumfang (n) und die Kriterien für die Annahme oder Rückweisung des geprüften Loses .

SWOT-Analyse

Eine Methode der Informationssammlung. Untersucht ein Projekt von der Perspektive der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Projekts um die Bandbreite der durch das Risikomanagement betrachteten Risiken zu erhöhen.

Systemaudit

Beurteilung der Angemessenheit und Wirksamkeit des Managementsystems insgesamt.

TL 9000

branchenspezifische QM Norm für die Telekommunikationsindustrie, vergleichbar der QS 9000 für die Automobilindustrie.

TQM

Total Quality Management.

TS 16949

siehe ISO/TS 16949

überwachte Prozesse

Prozesse, die mit Hilfe von Kennzahlen überwacht werden.

UEG

Untere Eingriffsgrenze im Rahmen des SPC.

Unterauftragnehmer

Zulieferer, Subunternehmer z.B. Frachtführer bei Speditionen.

VA

Verfahrensanweisung.

Validieren

Bestätigen aufgrund von Untersuchungen, dass besondere Forderungen für einen speziell vorgesehenen Gebrauch erfüllt worden sind.

VDA

Verband deutscher Automobilhersteller.

VDI

Verein Deutscher Ingenieure.

Verfahren

Eine Art und Weise, wie eine Tätigkeit ausgeführt wird.

Verfahrensanweisung

QM-Dokumentation mit Anweisungen zur Erreichung von Zielen und Gewährleisten von Abläufen. Bezieht sich häufig auf Abläufe, die eine Schnittstelle zwischen Organisationseinheiten aufweisen.

Verteilung

Verteilung einer Anzahl von Daten über bestimmte Klassen.

Vertragsprüfung

Kaufmännische und technische Prüfung eines Angebots oder einer Anfrage vor dem Vertragsabschluß mit dem Kunden.

Vorbeugemaßnahme

Ähnlich einer Korrekturmaßnahme; bezieht sie sich jedoch auf Fehler, bisher noch nicht aufgetreten sind.

WA

Wertanalyse.

Wartung

Umfasst Maßnahmen zur Wahrung des Soll-Zustandes von Maschinen und Anlagen.

Werksprüfzeugnis nach DIN EN 10204 2.1

Werksbescheinigung; ohne Angabe von Prüfergebnissen.

Werksprüfzeugnis nach DIN EN 10204 2.2

Werkszeugnis - Prüfergebnisse auf der Basis nicht-spezifischer Prüfungen nach amtlichen Vorschriften und den einschlägigen technischen Regeln.

Werksprüfzeugnis nach DIN EN 10204 2.3

Werksprüfzeugnis - spezifische Prüfergebnise auf der Basis amtlicher Vorschriften oder einschlägiger technischer Regeln.

Werksprüfzeugnis nach DIN EN 10204 3.1.A

Abnahmeprüfzeugnis 3.1.A - spezifische Prüfung nach amtlichen Vorschriften und Bestätigung der Bescheinigung durch den in den amtlichen Vorschriften benannten Sachverständigen.

Werksprüfzeugnis nach DIN EN 10204 3.1.B

Abnahmeprüfzeugnis 3.1.B - nach den Lieferbedingungen der Bestellung oder, falls verlangt, nach amtlichen Vorschriften, Bestätigt durch den vom Hersteller beauftragten von der Herstellungsabteilung unabhängigen Werkssachverständigen ("Werkssachverständiger").

Werksprüfzeugnis nach DIN EN 10204 3.1.C

Abnahmeprüfzeugnis 3.1.C - nach den Lieferbedingungen der Bestellung mit der Bescheinidung druch den vom Besteller beauftragten Sachverständigen.

Werksprüfzeugnis nach DIN EN 10204 3.2

Abnahmeprüfprotokoll 3.2 - durch den vom Hersteller beauftragten, von der Fertigungsabteilung unabhängigen Sachverständigen und den vom Besteller beauftragten Sachverständigen.

Werksprüfzeugnisse

Eigentlich Prüfbescheinigung. Durch die Prüfbescheinigung z.B. Nr. 2.1 werden keine aufgeführten Werte oder Eigenschaften zugesichert.

Wertanalyse

Verfahren zur Gegenüberstellung von Nutzen und Aufwand eines Produktes bzw. von Produktteilen im Rahmen der Konstruktion bzw. der Verbesserung eines bestehenden Produktes mit dem Ziel der Erhöhung der Funktionalität und der Wirtschaftlichkeit.

Zertifikat

Zertifikate für QM - Systeme dürfen nur von akkreditierten Zertifizierern ausgestellt werden. Ihre Gültigkeit ist in der Regel auf drei Jahre beschränkt. Im Zertifikat wird der Gültigkeitsbereich exakt beschrieben.

Zertifizierung

Verfahren nach dessen erfolgreichen Ablauf, ein unparteiischer Dritte einer Organisation ein Zertifikat ausstellt.

Zuverlässigkeit

Fähigkeit eines Systems, für eine gegebene Zeit korrekt zu arbeiten.

Arbeitsschutz- &
Gesundheitsschutzmanagement

 

4. BImSchV

Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz über genehmigungsbedürftige Anlagen.

A & G

Arbeits- und Gesundheitsschutz, im englisch: H & S (Healthy & Safety)

a. B.

analytische Bestimmungsgrenze

Alleinarbeit

Schutzmaßnahme Einzelplatzabsicherung gemäß BGR 139 mit Notsignal und Totmannschalter.

AMBV

Ehemalige Arbeitsmittelbenutzungsverordnung; ist jetzt BetrSichV

AMD

Arbeitsmedizinischer Dienst

AMS

Arbeitsschutzmanagementsystem siehe OHSAS, SCC, ASCA, OHRIS

Arbeitsmittel

nach BetrSichV: Werkzeuge, Geräte, Maschinen oder Anlagen

Arbeitsunfall

Unfall, bei der eine versicherte Person bei der Ausübung ihrer versicherten Tätigkeit innerhalb und außerhalb der Arbeitsstätte z.B. auch im Straßenverkehr erleidetet

ArbSchG

Arbeitsschutzgesetz

ArbStättV

Arbeitsstättenverordnung

ArbZG

Arbeitszeitgesetz

ASA

Arbeitsschutzausschuß

Asbest-RL

Asbest-Richtlinie

ASCA

Arbeitsschutz- und sicherheitstechnischer Check in Anlagen vom Sozialnetz Hessen, Fragebögen, Checklisten

ASiG

Arbeitssicherheitsgesetz - Gesetz über Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit

ASM-Beauftragte/r

Beauftragter der obersten Leitung für das Arbeitsschutzmanagementsystem nach OHSAS 18001

ASR

Arbeitsstätten-Richtlinien

ASR 12

Arbeitsstätten-Richtlinie 12 - Schutz gegen Absturz u. herabfallende Gegenstände

ASR 17

Arbeitsstätten-Richtlinie 17 Verkehrswege

ASR 5

Arbeitsstätten-Richtlinie 5 - Lüftung

Atemwegserkrankungen

Zweithäufigste Ursache für Krankheitstage.

ATEX Produkt-Richtlinie

Richtlinie für Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen.

AtG

Atomgesetz

Audit

Systematische Untersuchung durch Beobachten, Befragen, Dokumenteneinsicht

Auditfrageliste

Liste mit Fragen für ein Audit. Für SCC gibt es festgelegte Checklisten. Für OHSAS-Audits werden sie vom ASM-Beauftragten oder vom externen Berater erarbeitet.

Aufzeichnungen

Prüfbescheinigungen sind vom Arbeitgeber in einer von ihm selbst festgelegten Frist, mindestens jedoch bis zur nächsten Prüfung aufzubewahren.

Aushangpflicht

besteht u.a. für das Mutterschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, Mitgliedsnummer der BG, Betriebsanweisungen, Verhalten bei Unfällen, Alarmplan.

Auslöseschwelle

Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz. Sie ist überschritten, wenn die Einhaltung des Luftgrenzwertes nicht nachgewiesen ist. Bei gesplitteten Luftgrenzwerten gilt der niedrigere Wert.

AZV

Arbeitszeitverordnung.

BAGUV

Bundesverband der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand.

BAT

Biologischer Arbeitsplatz-Toleranzwert für verschiedene Körperflüssigkeiten wie Blut und Harn.

BaustellV

Baustellenverordnung. Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen.

Befähigte Person

Person, die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung der Arbeitsmittel verfügt

Befahren von Behältern

Nur mit schriftlicher Erlaubnis und nach Unterweisung. Weitere Schutzmaßnahmen in den "Richtlinien für Arbeiten in Behältern und engen Räumen" der BG Chemie.

Berufskrankheit

Nach § 9 (1) SGB II in BKV benannte Krankheit, ist anzuzeigen.

Betriebsanweisung

Schriftliche Information der Beschäftigten nach § 20 GefStoffV und § 9 BetrSichV .

Betriebsärzte

Sie müssen nach § 3 ASiG vom Arbeitgeber bestellt werden. Ihre Aufgabe liegt in der Beratung, Begehung, Untersuchung der Arbeitnehmer und Schulung der Ersthelfer.

BetrSichV

BetriebssicherheitsVerordnung.

Beurteilungspegel

ennzeichnet die Wirkung eines Geräusches auf das Ohr (gemäß BGV B 3 Lärm).

BfS

Bundesamt für Strahlenschutz

BG

Berufsgenossenschaft

BGI

BG-Informationen

BGR

BG-Regeln

BGV

BG-Vorschriften

BGV A

Allgemeine BG-Vorschriften und Betriebliche Arbeitschutzorganisation wie BGV A 1 ("Grundsätze der Prävention") oder BGV A 2 (Sicherheitsfachkräfte).

BGV B

BG-Vorschriften zu Einwirkungen (z.B. BGV B 3 "Lärm").

BGV C

BG-Vorschriften zu Betriebsart, Tätigkeit (z.B. BGV C 12 "Silos").

BGV D

BG-Vorschriften zu Arbeitsplatz, Arbeitsverfahren (z.B. BGV D 1 "Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren").

BGVV

Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin.

BIA

Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitssicherheit.

BildSchArbV

Bildschirmarbeitsverordnung.

Bildschirmarbeitsplatz

Computer-Arbeitsplatz mit Monitor.

BImSchG

Bundes-Immissionsschutzgesetz.

BioStoffV

Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen.

BKI

Bildgestützte Kurzinformation mit informierenden und motivierenden Inhalten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

BKV

Berufskrankheitenverordnung

BUK

Bundesverband der Unfallkassen.

C

Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für ätzend (engl. corrosive)

CE - Zeichen

Dokumentiert die Erklärung des Herstellers, dass sein Produkt die Anforderungen der europäischen Sicherheitsregeln erfüllt. Es ist kein Prüfzeichen. Bestimmte Produkte dürfen die beiden Buchstaben nur tragen, wenn sie von einer anerkannten Stelle geprüft wurden.

ChemG

Chemikaliengesetz

DampfkV

Dampfkesselverordnung (außer Kraft am 1.1.2003.), zuständiges Regelwerk ist die BetrSichV

dB (A)

Dezibel A, Lärmpegel

DIN 14096

Brandschutzordnung aus den Teilen A, B und C.

DruckbehV

Druckbehälterverordnung (außer Kraft am 1.1.2003.), zuständiges Regelwerk ist die BetrSichV

Druckgasdosen

sind Spraydosen mit Lacken, Lösemitteln u.ä.

Druckgasflaschen

Mit Aufschrift "N" sind nach der neuen Kennzeichnung gefärbt: weiß = techn. Sauerstoff, schwarz = Stickstoff, rot = Wasserstoff, Kastanienbraun = Acetylen. Sie dürfen nicht in Arbeitsräumen, Treppenhäusern oder in der Nähe von Wärmequellen aufgestellt werden. Die Flaschen müssen stehen.

DruckLV

Druckluftverordnung

dynamisches Sitzen

Sitzhaltung auf dem Arbeitsstuhl immer mal wieder zu verändern. Beugt Ermüdungen und Beschwerden vor. Dynamisches Sitzen bedeutet auch ab und zu einmal stehen.

E

Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für Explosionsgefährlich

EH&S

Environment, Health and Safety (Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz)

EHS

siehe EH & S

EinhV

Ausführungsverordnung zum Gesetz über Einheiten im Messwesen.

Einrichter

Personen, die Maschinen mit neuen Werkzeugen bestücken. Sie sind nach BGR 500 oder BGI 551 zu schulen und schriftlich zu benennen.

Einweiser

Wenn Fahrer, Maschinen- oder Kranführer keine ausreichende Sicht auf den Fahr- oder Transportweg haben.

EKAS

Eidgenossenschaftliche Koordinationskommission für Arbeitssicherheit der Schweiz

EKAS 6508

Schweizer Richtlinie zum Arbeitsschutzmanagement verpflichtet Unternehmen ab 5 Mitarbeiter zum Beizug von Sicherheitsfachleuten sowie zur Erstellung eines Konzeptes für Arbeitssicherheit. Mit der Zertifizierung nach OHSAS 18001 erfüllt ein Unternehmen gleichzeitig die EKAS RL 6508.

elektrisch unterwiesene

Person

Personen, die nach einer Einweisung bzw. Schulung durch eine Elektrofachkraft bestimmte Handlungen und Prüfungen an elektrischen Anlagen vornehmen.

ElexV

Verordnung über elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Räumen(aufgehoben ab 1.1.2003), wird durch die BetrSichV abgelöst.

entzündlich

Brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt zwischen 21 °C und 55 °C, Kein Kennzeichen nach GefStoffV, R 10.

Erlaubnisvorbehalt

Nach § 13 BetrSichV für Montage, Installation, Betrieb und wesentliche Änderungen bestimmter überwachungsbedürftiger Anlagen.

Ersthelfer

Bei bis zu 20 anwesenden Versicherten Personen ist ein Ersthelfer zu bestellen und auszubilden. Bei mehr als 20 Beschäftigten 10 %. Von dieser Quote kann mit Erlaubnis der zuständigen BG abgewichen werden.

EUP

siehe Elektrotechnisch unterwiesene Person (siehe befähigte Person).

Explosionsschutz-Dokument

In dem Dokument ist die Zoneneinteilung sowie die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu dokumentieren.

F

Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für leicht entzündliche Flüssigkeiten.

F+

Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für hochentzündliche Flüssigkeiten.

FASi

Fachkraft für Arbeitssicherheit nach Astig, andere Abkürzung: Sifa = Sicherheitsfachkraft

Feuerarbeiten

Löten, Schweißen, Trennschneiden, Auftauarbeiten. Sie dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung des Betriebsleiters erfolgen. Es sind bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu beachten.

FFP

partikelfilternde Halbmaske, Feinstaubmaske.

FI-Schalter

Fehlerstrom-Schutzschalter

FKW

Fluorkohlenwasserstoff

Flammpunkt

Temperatur in °C, bei der eine brennbare Flüssigkeit, gerade soviel Dämpfe abgibt, dass sie bei Annäherung einer Zündquelle einmal kurz aufflammen, ohne jedoch weiterzubrennen.

Flurförderzeuge

Kraftbetriebene Geräte zum Anheben, Befördern und Stapeln von Lasten wie Gabelstapler, Hubwagen.

Flüssiggase

z.B. Propan, Butan, Methan und deren Gemische sind schwerer als Luft; kriechen auch über weite Strecken in Bodenöffnungen, Schächte und dergleichen (Regelwerk ist die UVV Gase, TRB 610 sowie TRF).

Fremdfirmen

Der Auftraggeber muß einen Koordinator stellen, da Fremdfirmen und ihre Mitarbeiter die örtlichen Gesundheits- und Unfallgefahren nicht kennen (Siehe auch SCC).

Gefährdungsanalyse von Maschinen im Rahmen einer Konformitätserklärung

Grundlagen sind ISO EN 12100 "Sicherheit von Maschinen, Grundbegriffe.." (bisher EN 292) sowie ISO 14121 "Leitsätze zur Risikobeurteilung" (bisher EN 1050).

Gefährdungsbeurteilung

Eine Gefährdungsbeurteilung ist nach § 5 ArbSchG, § 7 GefStoffV-2005 (Gefahrstoffverordnung) sowie § 3 BetrSichV vorgeschrieben.

Gefährdungsbeurteilung nach

 § 7 GefStoffV 2005

Es muss festgestellt werden, ob Gefahrstoffe vorhanden sind, entstehen oder freigesetzt werden. Dabei sind Ausmaß und Dauer der Exposition unter Berücksichtigung aller Explosionswege, physikalisch-chemische Wirkungen, die Möglichkeit einer Substitution sowie Wechselwirkungen usw. zu berücksichtigen. Die Gefährdungsbeurteilung darf nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden.

Gefahrstoffe

Feste, flüssige oder gasförmige Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse, die einen oder mehrere Gefährlichkeitsmerkmale nach § 4 GefStoffV aufweisen.

Gefahrstoffverzeichnis

Liste der Gefahrstoffe im Unternehmen gem. GefStoffV, auch Gefahrstoffkataster genannt.

GefStoffV

Gefahrstoffverordnung

GefStoffV 2005

Grundlegende Novelle der Gefahrstoffverordnung. Gefordert werden unter anderem eine schrifltliche Gefährdungsbeurteilung sowie ein Schutzstufenkonzept.

Genehmigungsbedürftige Anlagen

Sie sind nach dem Umweltrecht zu genehmigen (sind in der 4. BImSchV aufgezählt); nicht verwechseln mit überwachungsbedürftigen Anlagen mit Erlaubnisvorbehalt nach § 13 BetrSichV i.V.m. § 2 GPSG.

GenTG

Gentechnikgesetz

GenTSV

Gentechniksicherheits-Verordnung

Gesundheitskartei

Verschafft Betriebsärzten und Unternehmern einen Überblick über den Stand der Vorsorgeuntersuchungen.

GewO

Gewerbeordnung

GPSG

Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (bis 2003 GSG).

GPSGV

Verordnungen zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz.

GUV

Gemeindeunfallversicherungsverband

Harmonisierte Normen

Harmonisiert nennt man europäische Normen, wenn sie im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden. Sie werden von europäischen Normungsorganisationen wie zum Beispiel CEN oder CENELEC erarbeitet und sind als Praxishilfe zur Ausfüllung von EU-Richtlinien anzusehen. Sie stellen eine wesentliche Pfeiler der EU-Politik zur Schaffung und Weiterentwicklung eines gemeinsamen Binnenmarktes in Europa dar. Listen davon sind im Internet verfügbar.

Hebezeuge

Krane, Winden, Hub- und Zuggeräte, Bauaufzüge u.ä. Anforderungen werden im Kapite. 2.8 der neuen BGR 500 beschrieben.

hochentzündlich

Brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt unter 0°C, Kennzeichen F+ nach GefStoffV.

HVBG

Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften.

ILO Leitfaden

Leitfaden der ILO für ein AMS

Implementierung

Umsetzung

IMS

Integrierte Managementsysteme: QMS + AMS + UMS + RMS

IndBauRL

Baulicher Brandschutz im Industriebau - Bauaufsichtliche Behandlung von Industriebauten (nur NRW)

ISO

International Standardisation Organisation

ISO 9001

internationaler Standard für Qualitätsmanagement-Systeme (QMS)

JArbSChG

Jugendarbeitsschutzgesetz

Kennzeichnungen

Einrichtungen müssen zum sicheren Betrieb gekennzeichnet sein. Beispiele sind: maximale zulässige Belastung in Tonnen, Drehzahl, Druck; Angaben über Hersteller, Prüfnummer, Prüfdatum.

Ketten

Als Anschlagmittel zum Anschlagen von Lasten im Hebezeugbetrieb dürfen nur nach DIN 658 geprüfte Ketten verwendet werden.

KMR - Stoffe

Krebserzeugende, mutagene und reproduktionstoxische Stoffe, siehe TRGS 905.

Kontrollperson

Personen, die die Arbeit der Einrichter (siehe dort) überprüfen.

Kopfschutz

wird in BGR 193 "Benutzen von Kopfschutz" definiert.

Kraftbetriebene Arbeitsmittel

Kraftmaschinen, Arbeitsmaschinen und Kraftübertragungsmaschinen. Für sie gilt die alte VBG 5 sowie die BetrSichV.

KSS

Kühlschmierstoffe

Kühlschmierstoffe

Hilfsmitteln zur Be- und Verarbeitung von Metall und anderen Materialien. Eine sachgerechte Pflege verlängert die Standzeit des KSS und reduziert die Belastungen für Haut und Atemwege. Es gelten die BGR 143, die BGI 762 sowie die VDI 3387 und verschiedene DIN Normen.

Laderampen

Müssen mindestens 80 cm breit sein und mindestens einen Abgang haben.

Ladungssicherung

fängt bei der Auswahl eines geeigneten Transportmittels an und hört beim Zurverfügungstellen von Zurrgurten u.ä. auf.

Lärmbereich

Bereiche mit einem ortsbezogenen Beurteilunspegel über 85 dB (A), muss gekennzeichnet sein.

LasthandhabV

Lastenhandhabungsverordnung; hat das Ziel, Gefährdungen der Lendenwirbelsäule durch schwere Lasten zu vermeiden.

leichtentzündlich

Brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt über 0°C aber unter 21°C; Kennzeichen F.

Leitern

Leitern müssen nach BetrSichV regelmäßig von befähigten Personen geprüft werden.

Lock Out /Tag out

Sicherer Stillstand bei (kurzfristigen) Änderungen in komplexen Anlagen und Maschinen z.B. im Rahmen der Instandhaltung, aus der US-Gesetzgebung.

LoTo

Lock Out /Tag out, siehe dort.

LV 22

Handlungshilfe der obersten deutschen Arbeitsschutzbehörden für ein Arbeitsschutzmanagementsystem für kleine und mittlere Unternehmen.

MAK-Wert

Maximale Arbeitsplatzkonzentration.

Maschinen

unterliegen der Maschinen-Richtlinie der EU.

Maschinenaltbestand

Altmaschinen haben Bestandsschutz, sofern keine wesentlichen Änderungen vorgenommen wurden. Allerdings müssen sie dem Anhang 1 der BetrSichV entsprechen.

Meldepflichtiger Unfall

Unfall im beruflichen Bereich, bei der eine versicherte Person durch einen Unfall getötet oder so verletzt wird, dass sie stirbt oder für mehr als drei Tage völlig oder teilweise arbeitsunfähig ist.

Mindestvorschriften für Arbeitsmittel

sind in Anhang 1 der BetrSichV definiert.

MuSchG

Mutterschutzgesetz

N

Gefahrstoffkennzeichen für umweltgefährliche Gefahrstoffe.

Nachlauf

Gefährlicher Nachlauf z.B. bei Notaus.

Nassabscheider

Methode zum sicheren Abscheiden von Spänen und Feinstaub von entzündlichen Alu- und Magnesiumstäuben.

Nicht-Konformität

Abweichung von einer geforderten Spezifikation.

Notausgänge

Sind ständig frei zu halten und bei Dunkelheit besonders zu beleuchten.

Not-Befehlseinrichtungen

Müssen an allen kaftbetriebenen Arbeitsmitteln vorhanden sein.

O

Kennzeichen nach der Gefahrstoffverordnung für entzündend = oxidierend wirkende Gefahrstoffe, z.B. Sauerstoffgas.

OHRIS

Occupational Health and Risk Managament, AMS vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit erarbeitet.

OHSAS 18001

Occupational Health and Safety Assessment Series - von der britischen Normungsinstitution in Abstimmung mit anderen einschlägigen internationalen Organisationen aufgestelltes Regelwerk zum Arbeitsschutzmanagement. Anlehnung an die ISO 9001 bzw. ISO 14001 ist. Unternehmen und andere Organisationen können danach ein AMS aufbauen und extern zertifizieren lassen.

Organisation

Körperschaft, Gesellschaft, Betrieb.

OWiG

Ordnungswidrigkeitengesetz

PAK

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.

Personal Safety Logbook

Sicherheitspaß (siehe dort)

Persönliche Schutzausrüstung

Muss gemäß § 4 BGV A 1 vom Unternehmer zur Verfügung gestellt werden. Dies umfasst Kopfschutz, Fußschutz, Augen- oder Gesichtsschutz, Atemschutz, Körperschutz, Handschutz, Warnkleidung und Winterschutzkleidung.

Pflichtenübertragung

Vordruck zur Übertragung von Unternehmerpflichten hinsichtlich Arbeits- und Gesundheitsschutz auf die Führungskräfte ist als Anhang zur BGV A 1 veröffentlicht.

prDIN EN 12798-2005-02

QM-System für die Beförderung gefährlicher Güter als Ergänzung eines QM-Systems nach ISO 9001.

Prüfbedürftige Einrichtungen

Sind in den einzelnen UVV (BGV, BGR und BGI) festgelegt. Darüber hinaus besteht eine Prüfpflicht für Arbeitsmittel nach § 10 BetrSichV.

PSA

Persönliche Schutzausrüstung

PSA-BV

Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen bei der Arbeit.

Quarzstäube

Treten in Gießereien und Bauschuttrecyclinganlagen auf. Einfache Papierfilter sind als Atemschutz dagegen nicht geeignet, sondern zugelassene Feinstaubfilter.

Quetschgefahr

Warnschild W 23.

RAB

Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen.

R 10 Flüssigkeiten

Brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt von 21-55 °C. Sie haben kein Symbol nach der GefStoffV. Daher sind die Behälter nicht gekennzeichnet. Daher erhöhter Unterweisungsbedarf.

Reinigen von Behältern

Schutzmaßnahmen werden im Merkblatt T 006 der BG Chemie (BGI 874) beschrieben.

Rettungskette

Ablauf aller Hilfesleistungen bei einem Notfall wird oft als Rettungskette beschrieben.

RMS

Risikomanagement-System nach KonTraG und Basel II sowie der ONR 49000.

RöV

Röntgenverordnung

R-Sätze

Hinweise auf besondere Gefahren im Sicherheitsdatenblatt für Gefahrstoffe.

Sachkundige

Alter Begriff für "Befähigte Person"

Sachverständige

Haben gegenüber den Sachkundigen besondere Kenntnisse und Erfahrungen auf dem einschlägigen Gebiet. Sie werden zu gutachterlichen Tätigkeiten herangezogen sowie in bestimmten UVV für Prüfungszwecke z.B. von Kranen gefordert.

SAQS

Safety and Quality Assessement System (SQAS), ein System für Arbeitsschutzmanagement für Dienstleister der chemischen Industrie; vergleichbar dem SCC für die Kontraktoren (technischen Dienstleister) der Mineralölindustrie.

SCC

Sicherheits-Certificat-Contractoren; ein Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz-Management-System für Firmen ("Contractoren"), die in Großbetrieben der Mineralölindustrie z.B. tätig werden wollen. Das SCC-System kann gemeinsam mit dem QM-System zertifiziert werden.

SCC*

Eingeschränktes Zertifikat zur Beurteilung der SGU-Management-Aktivitäten, nicht jedoch des AM-Systems; für kleinere Unternehmen mit unter 35 Mitarbeitern.

SCC**

Uneingeschränktes Zertifikat für Kontraktoren vor allem der Mineralölindustrie für mittlere und große Kontraktoren (Dienstleister).

Schutzstufe 1

Nach § 8 GefStoffV-2005 Allgemeine Maßnahmen bei geringer Gefährdung z.B. für Gefahrstoffe in kleinen Mengen und niedrigem Gefährdungspotential.

Schutzstufe 2

Nach § 9 GefStoffV-2005 ergänzende Schutzmaßnahmen für alle Gefahrstoffe.

Schutzstufe 3

Nach § 10 GefStoffV-2005 ergänzende Schutzmaßnahmen bei T und T+-Stoffen.

Schutzstufe 4

Nach § 11 GefStoffV-2005 ergänzende Maßnahmen für den Umgang mit KMR-Stoffen.

SCP

Sicherheits-Certificat-Personaldienstleister.

SDB

Sicherheitsdatenblatt gemäß Gefahrstoffverordnung und TRGS 220.

SDS

Safety data sheet - siehe SDB

SGB VII

Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung.

SGU

Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz.

Sicherheitsbeauftragte

Nach § 9 BGV A 1 sind aus dem Kreis der Beschäftigten Sicherheitsbeauftragte zu benennen. Die Anzahl richtet sich nach der jeweiligen BG-Vorschrift. Ihre Aufgaben liegen u.a. in der Wahrnehmung einer Vorbildfunktion, der Unterstützung der Sicherheitsfachkraft, der Unfallaufnahme sowie der Betriebsbegehung.

Sicherheitsfachkräfte

Sind gemäß ASiG und BGV A 2 von jedem Unternehmen zu bestellen. Ihre Aufgabe besteht in der Beratung des Arbeitgebers in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheit sowie in der Schulung der Betriebsangehörigen, der Gefährdungsanalyse.

Sicherheitsschrank

Nach En 14470 für die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten, Ab 2004 ist die Feuerwiderstandsfähigkeit in vier Typen eingeteilt z.B. Typ 15 (heißt 15 Minuten Feuerwiderstand).

Sifa

Sicherheitsfachkraft, siehe auch FASi

SLR

Sprengstofflager-Richtlinie

Sozialgesetzbuch

In elf Gesetzbüchern zusammengefasste gesamte Sozialrecht. Es umfasst neben Kranken-, Pflege-, Rentenversicherung auch die Unfallversicherung in SGB VII.

S-Sätze

Sicherheitsratschläge für Gefahrstoffe im Sicherheitsdatenblatt.

StrlSchV

Strahlenschutzverordnung

T

Kennzeichen nach der GefStoffV, giftig, toxisch. Entsprechende Gefahrstoffe müssen gemäß § 24 GefStoffV unter Verschluß aufbewahrt werden. Es gilt die TRGS 514.

T+

Kennzeichen nach der GefStoffV, sehr giftig, toxisch. Entsprechende Gefahrstoffe müssen unter Verschluß aufbewahrt werden. Es gilt die TRGS 514 "Lagern sehr giftiger und giftiger Stoffe in Verpackungen und ortsbeweglichen Behältern"

Totmannschalter

Sicherheitsbauteil, schaltet nach Loslassen selbständig aus.

TRA

Technische Regeln für Aufzüge.

TRAC

Technische Regeln für Acetylenanlagen und Calciumcarbidläger 001 bis 402.

TRB

Technische Regeln Druckbehälter.

TRbA

Technische Regeln für biologische Arbeitsstoffe wie Bakterien, Viren, Pilze.

TRbF

Technische Regeln für brennbare Flüssigkeiten z.B. TRbF 20 Lager.

TRBS

Technische Regeln für Betriebssicherheit (fußend auf der BetrSichV).

TRBS 1203

Allgemeine Anforderungen an eine Befähigte Person.

TRBS 1203 Teil 1

"Befähigte Personen - Besondere Anforderungen - Explsionsgefährdungen" vom November 2004.

TRD

Technische Regeln für Dampfkessel.

TRF

Technische Regeln Flüssiggas.

TRG

Technische Regeln Druckgase.

TRGL

Technische Regeln für Gashochdruckleitungen.

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe.

TRR

Technische Richtlinien für Rohrleitungen.

TRS

Technische Richtlinien zur Gefahrgutverordnung Straße.

TRT

Technische Richtlinien für Tanks im Zusammenhang mit der ADR.

TRTC

Technische Richtlinien für Tankcontainer im Zusammenhang mit der ADR.

TWA

time weighed Average : Mittelwerte zur Beurteilung der Schadstoffbelastung.

Typ A Norm

Sicherheitsgrundnormen wie ISO 12100 (ehem. EN 292).

Typ B Norm

Sicherheitsgruppennormen wie z.B. DIN EN 418 NOT AUS oder EN 349 Mindestabstände.

Typ C Norm

Sicherheitsfachnormen wie z.B: EN 291 Spritzgießmaschinen oder EN 692 Mechanische Pressen; gibt es für eine Maschine eine Typ C -Norm, so sind die Typ A und Typ B Normen zunächst als zweitrangig zu betrachten. Recherche unter www.kan.de

UMS

Umweltmanagement-System nach ISO 14001 oder EMAS II.

Unfallanzeige

Ist vom Arbeitgeber bei Arbeitsunfällen mit mehr als drei Tagen Arbeitsunfähigkeit oder Tod innerhalb von drei Tagen an die BG sowie die staatliche Arbeitsschutzbehörde auf dem vorgesehenen Formular zu erstatten. Nach § 18 BetrSichV ist darüber hinaus jeder Schadensfall, bei dem Bauteile oder sicherheitstechnische Einrichtungen versagt haben oder beschädigt worden sind, der Arbeitsschutzbehörde unverzüglich anzuzeigen.

Unterrichtung und Unterweisung

Der Beschäftigten nach § 14 ArbSchG, § 14 GefStoffV, § 4 LasthandhabV, § 9 BetrSichV und § 4 BGV A 1. Sie sind am besten direkt vor Ort am Arbeitsplatz durchzuführen.

UVV

Unfallverhütungsvorschrift

VDE

Verband Deutscher Elektrotechniker

VDI

Verein Deutscher Ingenieure

VDI Richtlinien

zählen wie die VDE Richtlinien zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.)

VDMA

Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer.

VdS

Verband der Schadenversicherer.

Verbandbuch

Selbst geringfügige Verletzungen am Arbeitsplatz sind in dem Verbandsbuch, das von den Ersthelfern geführt wird, zu dokumentieren. So können Ansprüche aus möglichen Spätfolgen geltend gemacht werden.

Versicherter (der BG)

Die Zahl der Versicherten wird aus der Zahl der Versicherungsverhältnissen errechnet, wobei eine Bereinigung für Mehrfach--Versicherung derselben Person erfolgt, somit wird die Zahl der Personen ermittelt, die tatsächlich dem Schutz der Unfallversicherung unterliegen.

Vorschriften und Regel-werke zum Arbeitsschutz

Internet: www.bgvr.de oder www.lsv-d.de sowie www.hvbg.de

Vorsorgeuntersuchungen

arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sind Pflicht für Beschäftigte, die bei ihrer Tätigkeit besonderen Gefahren wie Lärm, Gefahrstoffen, Hitze und Tragen von Atemschutzgeräten. Sie dürfen nur von dazu "ermächtigten Ärzten" (s.www.hvbg.de) ausgeführt werden. Sie richten sich nach berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen.

WGK

Wassergefährdungsklasse nach WHG

WHG

Wasserhaushaltsgesetz des Bundes

Xi

reizend gemäß GefStoffV

Xn

gesundheitsschädlich nach GefStoffV

Y

Mit "Y" werden in der TRGS 900 Stoffe ausgewiesen, bei denen ein Risiko der Fruchtschädigung bei Einhaltung der MAK und des Biologischen Arbeitsplatztoleranzwertes (BAT) nicht befürchtet zu werden braucht.

ZH

Zentrales Heftverzeichnis der BG, heute ersetzt durch BGR und BGI - Verzeichnisse

ZKB

Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit

Umweltmanagement

 

A I

Abkürzung aus der VbF: nicht mit Wasser mischbare, brennbare Flüssigkeit mit einem Flammpunkt unter 21 °C wie z.B. Benzin.

A II

Abkürzung aus der VbF: nicht mit Wasser mischbare, brennbare Flüssigkeit mit einem Flammpunkt von  21 - 55 °C.

aaRdT

Abkürzung für: allgemein anerkannte Regeln der Technik  (z.B. Normen, Merkblättern oder Richtlinien kodifizierte Regelwerke z.B. von DIN, VDI, VDE)

AAS

Atomabsorptionsspektroskopie, Analysenmethode zur Spurenanalytik .

Abfallbezeichnung

nach AVV Abfallart und sechsstelliger Abfallschlüssel

AbfG

Abfallgesetz.  Vorläufergesetz des heutigen Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes.

AbfKlärV

Klärschlammverordnung

AbkoBiV

Abfallkonzept- und Bilanzverordnung.

Ablauflenkung

Steuerung und Kontrolle von Prozessen in einer Organisation z.B. Beschaffungswesen.

AbwAG

Abwasserabgabengesetz, gilt für Direkteinleiter.

AbwV

Abwasserverordnung

ADI

akzeptable tägliche Aufnahme (von Schadstoffen), ein Parameter im Rahmen der Altlastensanierung, von der WHO festgelegt

ADR / GGVS

Gefahrgutverordnung - Strasse

Altlast

Bodenverunreinigung, Grundwasserverunreinigung; festgestellte Gefährdungen aus Altablagerungen (ehem. Deponien) und Altstandorte (ehem. Industrie- und Militärgelände).

AMS

Arbeitsschutzmanagementsystem z.B. nach SCC oder OHSAS 18001.

Anhänge zur AbwV

Branchenspezifische Festlegungen für Abwassereinleiter.

AOX

adsorbierbare organische Halogenverbindungen.

Aquifer

Grundwasserleiter, grundwasserführende Schicht

AS

Abfall - Schlüsselnummer, sechsstellige Abfallschüssel nach der Abfallverzeichnis-Verordnung.

ASiG

Arbeitssicherheitsgesetz

ASR

Arbeitstättenrichtlinien

ATV-DVKW

Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.

Aufzeichnungen nach ISO 14001

Dokumentation von Schulungen, Umweltmanagementsystemaudits, sonstige Aufzeichnungen und Berichte im Rahmen des Umweltmanagementsystems.

AVV

Abfallverzeichnis.

AWK

Abfallwirtschaftskonzept

B

Abkürzung aus der VbF: mit Wasser mischbare, brennbare Flüssigkeit mit einem Flammpunkt unter 21 °C wie z.B. Ethanol.

BA

Bauabschnitt

BAM

Bundesanstalt für Materialprüfung und -forschung.

BAT

Beste verfügbare Technologie (best available technology).

BAT

Biologischer Arbeitsplatztoleranzwert.

BBergG

Bundesberggesetz

BBodSchG

Bundesbodenschutzgesetz

BG

Berufsgenossenschaft

BGBl

Bundesgesetzblatt

BGR

Richtlinie der Berufsgenossenschaften.

BGV

Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (alte Abkürzung war VBG).

BImSchG

Bundes-Immissionsschutzgesetz.

BImSchV

Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz.

BioStoffV

Biostoff-Verordnung. Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRbA).

BMU

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

BMZ

Brandmeldezentrale

Bodenprofil

Angabe über die Korngrößenverteilung und Bodenarten in einer Bohrung.

B-Plan

Bebauungsplan

BTX-Aromaten

Benzol, Toluol, Xylol  (krebserzeugende organische Verbindungen).

C

Corrosive, ätzend

CAS

International anerkannte Numerierung von chemischen Stoffen (Chemical Abstracts Service).

CEN

Europäische Normungsorganisation.

CE-Zeichen

Zeichen auf Maschinen, die der europäischen Maschinen-RL entsprechen.

ChemG

Chemikaliengesetz

ChemVerbotsV

Chemikalienverbotsverordnung

CKW

Chlorkohlenwasserstoffe.

Compliance Audit

Audit zur Überprüfung der Übereinstimmung der gesetzlichen Forderungen.

DAU

Deutsche Akkreditierungs für Umweltgutachter, Bonn.

dB(A)

Dezibel A (Einheit in der Lärmmessung).

DIHT

Deutscher Industrie- und Handelstag.

DIN

Deutsches Institut für Normung.

Direkteinleiter

Einleiter, die ihr Abwasser direkt in ein Gewässer wie z.B. einen Fluss oder einen Bach einleiten (Gegensatz: Indirekteinleiter)

DruckbehV

Druckbehälterverordnung

DSD

Duales System Deutschland AG (zur Verwertung von Verpackungsabfällen).

ECD

Elektroneneinfangdetektor, Analysentechnik (electron capture detector).

Efb

Entsorgungsfachbetrieb

EfbV

Entsorgungsfachbetriebs-Verordnung.

EMAS

Environmental Management and Audit Scheme ( Abkürzung für die EG-Ökoaudit-VO ).

EMAS II

Umweltmanagementsystem

Emission

Aussenden von Schadstoffen.

EnEG

Energieeinsparungsgesetz

eoh

einfacher oder herkömmlicher Art = Anlagen oder Anlagenteile wassergefährdende Stoffe, die bestimmte Eigenschaften erfüllen.

EPA

US Umweltbehörde (environmental Protection Agency ).

Erstbewertung

Verfahren zur Abschätzung der Gefährlichkeit einer Altablagerung oder eines Altstandorts für die menschliche Gesundheit oder das Grundwasser.Ergebnis: Altlastenverdachtsfläche.

Ex-RL

Explosionsschutz-Richtlinien

F

Dichtigkeit der Fläche als VAwS - Anforderung.

F

Flammable = entzündlich; Gefahrstoffeigenschaft

FCKW

Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoff

FCKW-V

FCKW-Halon-Verbots-Verordnung.

FID

chemische Analysemethode (Flammenionisationsdetektor)

FNP

Flächennutzungsplan

Fp

Flammpunkt, Temperatur in °C, bei dem eine brennbare Flüssigkeit gerade soviel brennbare Dämpfe abgibt, daß sie bei Annäherung einer Zündquelle einmal kurz aufflammen.

GbV

Gefahrgutbeauftragten-Verordnung

GC

Gaschromatographie

GE

Geruchseinheit

Gefährdungsabschätzung

Feststellung der von einer Altlastenverdachtsfläche ausgehenden Gefahr für die menschliche Gesundheit und/oder das Grundwasser. Ermittlung von Art, Umfang und Ausmaß der Belastung.

GefStoffV

Gefahrstoffverordnung

Geruchszahl

Gemessenes Verhältnis der Volumenströme bei Verdünnung einer Abgasprobe bis zur Geruchsschwelle.

GGVS

Gefahrgutverordnung Straße

GIRL NRW

Geruchs-Immissions-Richtlinie Nordrhein-Westfalen.

GRS

Rücknahmesystem für gebrauchte Batterien.

GUV

Gemeindeunfallversicherung

HBV

Herstellen, Behandeln und Verwenden von wassergefährdenden Stoffen.

HKW

Halogenkohlenwasserstoffe

I

Infrastrukturelle Maßnahmen der VAwS.

IdU

Institut der Umweltgutachter.

Immission

Einwirken von Schadstoffen.

IMS

Integrierte Managementsysteme = ein einheitliches Managementsystem für Umweltschutz, Qualität sowie Gesundheitsschutz-und Arbeitssicherheit.

Indirekteinleiter

Einleiter, die ihr Abwasser über die städtische Kanalisation und die städtische Kläranlage in ein Gewässer einleiten.

IP

Immissionspunkt u.a. auch Ort für Lärm- und Geruchsmessung.

ISO

International Standard Organisation

ISO 14001

Internationale Norm über Umweltmanagementsysteme-Spezifikation mit Anleitung zur Anwendung.

ISO 14010

Leitfäden für Umweltaudits (allgemeine Grundsätze).

IVU Richtlinie

Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung.

I-Werte

Immissionswerte

KMU

Kleinere und mittlere Unternehmen

Korrekturmaßnahme

Maßnahme zur Beseitigung der Ursachen von Abweichungen.

KrW-/AbfG

Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz.

KW

Kohlenwasserstoffe = organische Substanzklasse aus den Atomen C und H.

LAGA

Länderarbeitsgemeinschaft Abfall der Länderumweltministerien.

LAI

Länderarbeitsgemeinschaft Immissionsschutz.

LAU

Lagern, Abfüllen und Umschlagen von wassergefährlichen Stoffen.

LAWA

Länderarbeitsgemeinschaft Abwasser der Länderumweltministerien.

LFA

Leichtflüssigkeitsabscheider nach EN 858.

LfU

Landesamt für Umweltschutz Baden-Württemberg.

LGA

Landesgewerbeanstalt Bayern.

LHKW

leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe.

LöRüRL

Löschwasserrückhalte-Richtlinie

LVP

Leichtverpackungen

LWG

Landeswassergesetz

MAK

Maximale Arbeitsplatzkonzentration.

Management-Review

Bewertung des Umweltmanagement-Systems in Bezug auf ihre Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit durch die oberste Leitung.

Massenkonzentrationen

mg pro Kubikmeter Luft.

MD

Materialdatenblatt

MURL

Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft, NRW.

N

Umweltgefährlicher Stoff (Nuisant), Eigenschaft nach der Gefahrstoff-Verordnung

NachwV

Nachweisverordnung

Pollutant

Umweltverunreinigende Substanz.

ppb

Parts per Milliarde.

ppm

Parts per Million.

PTB

Physikalisch Technische Bundesanstalt.

R

Rückhaltevolumen als Anforderung aus der VAwS.

Rn

Randnummer, Ordnungsprinzip der ADR / GGVS.

R-Sätze

Gefahrenhinweise nach der Gefahrstoff-Verordnung.

RWA

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen.

Sanierungsmaßnahmen

Dekontaminierungsmaßnahmen (Sicherungsmaßnahmen und sonstige Schutz- und Beschränkungsmaßnahmen)

Sifa

Sicherheitsfachkraft, auch Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASi).

SprengLR

Sprengstofflager Richtlinien.

SprengV

Sprengstoff-Verordnung(en).

S-Sätze

Sicherheitshinweise nach der Gefahrstoff-Verordnung.

StörfallV

Störfall-Verordnung.

StUA

Staatliches Amt für Umweltschutz.

SüwVKan NRW

Selbstüberwachungsverordnung Kanal

TA - Abfall

Technische Anleitung Abfall.

TA - Lärm

Technische Anleitung Lärm.

TA Luft

Technische Anleitung Luft (Verwaltungsvorschrift mit Luftgrenzwerten).

TASi

Technische Anleitung Siedlungsabfall.

TGA

Trägergemeinschaft für Akkreditierung.

TQM

Total Quality Management.

TRA

Technische Regeln für Aufzüge.

TRB

Technische Regeln für Druckbehälter.

TRbF

Technische Regeln für brennbare Flüssigkeiten, fußend auf der VbF z.B. TRbF 20.

TRD

Technische Regeln für Dampfkessel.

TRF

Technische Regeln für Flüssiggas.

TRG

Technische Regeln Druckgase.

TRGS

Technische Richtlinien Gefahrstoffe, fußend auf der GefStoffV z.B. TRGS 500 allgemeine Mindestanforderungen.

TRGS

Technische Regeln für Gefahrstoffe.

TRK

Technische Richtkonzentration.

TRR

Technische Regeln für Rohrleitungen (DruckbehV)

TRwS

Technische Regel für wassergefährdende Stoffe (herausgegeben vom DVWK).

TS

Trockensubstanz

TÜV

Technischer Überwachungsverein.

UBA

Umweltbundesamt

UFOPLAN

Umweltforschungsplan des Umweltbundesamtes Berlin.

UMB

Umweltmanagementbeauftragter

UMH

Umweltmanagementhandbuch

UMS

Umweltmanagement-System

Umwelmanagementsystem-Audit

Verfahren zur Bewertung der Konformität eines Umweltmanagementsystems mit den Forderungen der ISO 14001; kein Umweltbetriebsprüfung im Sinne von EMAS II.

Umweltaspekt

Bestandteil der Tätigkeiten, Produkte oder Dienstleistungen einer Organisation, der in Wechselwirkung mit der Umwelt treten kann.

Umweltauditor

Eine Person, die qualifiziert ist, Umweltaudits durchzuführen.

Umweltbetriebsprüfung

nach EMAS II regelmäßige dokumentierte und geplante Prüfung der Umweltaspekte einer Organisation.

Umwelthandbuch

Dokumentation des Umweltmanagementsystems einer Organisation, besteht aus Verfahrens- und Arbeitsanweisungen sowie mitgeltenden Unterlagen.

UmweltHG

Umwelthaftungsgesetz

Umweltorientierte Leistung

Messbare Ergebnisse im Rahmen eines Umweltmanagementsystems

Umweltpolitik

Grundsätze und Zielsetzung einer Organisation im Umweltschutz.

Umweltziele

Aus der Umweltpolitik einer Organisation abgeleitete Ziele, die eine Organisation sich selbst setzt, wenn möglichst quantifiziert.

UN-Nr.

United Nations Gefahrgutkennzeichnungs-Nr.

UVP

Umweltverträglichkeitsprüfung

UVV

Unfallverhütungsvorschriften

Validierung

Gültigkeitserklärung für ein Managementsystem.

VAwS

Verordnung zum Umgang mit Wassergefährdenden Stoffen. Stellt Anforderungen an die Lagerung und den sonstigen Umgang mit Wassergefährdenden Stoffen.

VbF

Verordnung über brennbare Flüssigkeiten

VbF A I: brenbare Flüssigkeiten, nicht mischbar mit Wasser, Flammpunkt unter 21 ° C

VbF A II: brenbare Flüssigkeiten, nicht mischbar mit Wasser, Flammpunkt von  21 - 55 ° C

VbF A III: brenbare Flüssigkeiten, nicht mischbar mit Wasser, Flammpunkt von  55 - 100 ° C

VbF B: brenbare Flüssigkeiten, mit Wasser mischbar, Flammpunkt unter 21 ° C

VBG

Verband der Berufsgenossenschaften

VCI

Verband der chemischen Industrie Deutschlands

VDE

Verein Deutscher Elektrotechniker und Elektroingenieure

VDI-RL

Richtlinie des Vereins deutscher Ingenieure

VDMA

Verein Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

VdS

Verband der Schadensversicherer

Verdachtsfläche

Grundstücke, bei denen der Verdacht schädlicher Bodenverunreinigungen besteht

VGS

Indirekteinleiterverordnung (Länderrecht), gilt für die Einleitung von Abwasser mit gefährlichen Inhaltsstoffen in die städtische Kanalisation

VO

Verordnung

VOC

flüchtige organische Stoffe (Volatile organic compounds)

VwV

Verwaltungsvorschrift

WaBoLu

Ehemaliges Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene des Bundesgesundheitamtes; ist heute Abt. V des UBA

WärmeschutzV

Wärmeschutzverordnung

WGK

Wassergefährdungsklasse

WHG

Wasserhaushaltsgesetz

WHO

Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation)

Wirkungspfad

Begriff aus der Altlastenbewertung, Aufnahmepfade für Schadstoffe aus Altlasten z.B. via angebaute Nahrungsmittel, Wasser, Luft usw.

Xi

Gefahrstoffeigenschaft:reizend,

Xn

Gefahrstoffeigenschaft:gesundheitsschädlich

Zertifizierung

Verfahren nach dessen erfolgreichen Ablauf, ein unparteiischer Dritte einer Organisation ein Zertifikat ausstellt.